Chronik des LebensAnker Esens e. V.
2012 – Der Anfang einer Herzensangelegenheit
Aus Sorge um die Zukunft ihrer erwachsenen Kinder mit unterschiedlichen Behinderungen gründeten zwei engagierte Mütter, Ulla Moss und Brigitte Mikesky, im Jahr 2012 die gemeinnützige GmbH „Miteinander & Füreinander“. Ziel war es, fehlende Freizeitangebote und Wohnplätze zu schaffen.
Ein erster wichtiger Meilenstein war die Einrichtung eines Freizeittreffs in der angeschlossenen Praxis für Ergotherapie – ein Ort der Begegnung, der bis heute besteht.
2016 – Ein schwerer Schicksalsschlag
Im Jahr 2016 wurde die Elterninitiative durch einen tragischen Verlust erschüttert: Christian, der 32-jährige Sohn von Ulla Moss, verstarb völlig unerwartet – kurz darauf folgte auch seine Mutter. Trotz dieser schweren Zeit setzte sich Brigitte Mikesky weiterhin für das gemeinsame Ziel ein.
2017 – Gründung des LebensAnker e. V.
Um die Arbeit langfristig zu sichern und auf breitere Schultern zu verteilen, wurde im Jahr 2017 der LebensAnker Esens e. V. gegründet. Seither übernimmt der Verein zentrale Aufgaben in der Betreuung, Selbsthilfe und Ehrenamtsförderung.
Wachstum und Struktur
Unter der langjährigen Führung von Brigitte Mikesky (Vorsitzende) und Fritz Backhaus (stellvertretender Vorsitzender) hat sich der Verein stetig weiterentwickelt und ist heute in vier eigenständige Abteilungen gegliedert:
- LebensAnker Ehrenamt
Leitung: Brigitte Mikesky & Fritz Backhaus
Koordination der ehrenamtlichen Vereinsarbeit und Organisation gemeinsamer Aktivitäten. - LebensAnker Betreuung (AzUA)
Leitung: Melanie Mönck & Martina Ihnen
Diese Abteilung begleitet Menschen mit Unterstützungsbedarf im Alltag und fördert ihre Teilhabe. - LebensAnker Burg als Elterninitiative
Seit 2025
Die LebensAnker Burg ist ein eigenständiger Unterverein und gehört nicht direkt zum LebensAnker e. V.
hinter dieser Abteilung steht das inklusive Wohnprojekt „Nordorfer Burg“, das gemeinschaftliches Wohnen und Teilhabe für Menschen mit Unterstützungsbedarf ermöglicht. - Wohnschule und Elterntreff
Zur Vorbereitung auf das Wohnprojekt treffen sich ein mal montalich die Eltern so wie die zu Betreuenden zu dem Prpjekt Wohnschule.
